Bereits Blonde Redheads letztes Album � "Misery Is A Butterfly" � lie� keinen Zweifel daran, dass sie eine der unverwechselbarsten Bands ihrer Generation sind.
Das ergreifende Werk brachte ihnen eine ganze Menge neuer Fans ein. Wer bisher noch nicht in ihren Bann gezogen wurde, um den ist es sp�testens jetzt geschehen: "23" ist noch faszinierender ist als der Vorg�nger!
Es ist gewohnt facettenreich und vielschichtig, nimmt aber Abschied von Melancholie und Wehmut. An diese Stelle treten frische Energie und geheimnisvolle Mystik. Gleich der Titeltrack ist eine hypnotisierende Hymne an die Kraft der Ver�nderungen, deren Stimmung sich durch das ganze Album zieht. Balladen wie "The Dress" und "Silently" sind mit die emotionalsten St�cke, die die Band je geschrieben hat, w�hrend schnellere Nummern wie "Spring And Summer By Fall" und "SW" zu den H�hepunkte der Live Shows der Band z�hlen werden.
www.blonderedhead23.com || www.myspace.com/blonderedhead
Love Of Diagrams - Mosaic
Seit 2001 pr�sentiert das australische Trio Monika Fikerle, Luke Horton und Antonia Sellbach seinen eigenwilligen Sound mit No-Wave Experimenten und der Affinit�t zu Post-Punk. Monikas treibende Beats am Schlagzeug, Lukes und Antonias verflochtenes und kantiges Gitarren- und Bassspiel und ihre leidenschaftlichen und direkten Gesangsparts, die sie sich gegenseitig zuwerfen, pr�gen diesen aufregenden Stil.
Intro zeigte sich bereits begeistert von der Band und lud sie im M�rz zu den Intro Intim Parties in Berlin und K�ln. �ein hochenergetisches, auf Post und Punk, Pixies und Helium, London und New York aufbauendes Album� schreibt das Magazin in seinen Empfehlungen.
Lest weiter:www.intro.de/platten/kritiken/23040143 www.loveofdiagrams.com || www.myspace.com/LoveOfDiagrams
Calla - Strength In Numbers
Obwohl Kritiker sie h�ufig mit Nick Cave oder Low verglichen, kann man doch erkennen, dass sie sich eine ganz eigene Nische im musikalischen Universum geschaffen haben.
Kein Album spiegelt das besser wider als "Strength In Numbers", das zweite Album der Band auf Beggars Banquet und Nachfolger des von Kritikern hoch gelobten Albums "Collisions" aus dem Jahr 2005.
W�hrend "Collisions" stilistisch im rauen Live-Sound der Band verwurzelt ist, hatten Calla differenziertere Ziele f�r "Strength In Numbers".
F�r dieses Album kombinierten sie Gestaltungselemente ihrer vergangenen Schaffensperioden: Experimentelles, Live Sound und verzerrte Gitarren, das Seltsame und das Sch�ne.
www.callamusic.com/ || www.myspace.com/callamusic
The Ponys - Turn The Lights Out
(...) Ihre Songs sind so stimmig, von erhabener Sch�nheit und wirkungsvoll geworden, dass es vollkommen schnuppe scheint, welche mal m�chtig schwere, oft einfach nur so dahin gleitende Song- und Soundidee welchem Jahrzehnt entliehen ist...
Das passt immer, egal in welchem Jahrzehnt. Am allerbesten: jetzt! schreibt Visions in der April-Ausgabe.
Und tats�chl�ch, die The Ponys liefern mit ihrer dritten Ver�ffentlichung ein echt perfektes Alternative-Rock-Album ab. Klang ihr Deb�t noch ein wenig nach Schmuddelpunk, so galten sie mit dem Nachfolger "Celebration Castle" pl�tzlich als Zukunft des boomenden Garagenrocks. Die Presse verglich sie mit Joy Division, Sonic Youth oder The Stooges. Mit dem neuen, dem f�r Bands so wichtigen dritten Longplayer, gingen die Jungs und das M�dchen aus Chicago nun nochmal �ber Start.
Der Wechsel zu Matador Records war da reine �u�erlichkeit, musikalisch begann man noch deutlicher, sich neu zu definieren. Ohne Zeitdruck konnten dort unter der �gide des Produzenten John Agnello die Songs im Studio reifen und so ist es kaum verwunderlich, dass "Turn The Lights Out" von vielen Kritikern schon jetzt als ihr bis dato bestes Album beschrieben wird. Vergleiche sind dabei erneut unvermeidlich: Die Tracks m�andern zwischen dem Twang der 60er Jahre und Indie-Gib-Stulle-Sound der Neunziger.
Diese Band hat die Garage verlassen, um demn�chst die gro�en B�hnen der Welt zu erobern.
www.theponys.com || www.myspace.com/theponys
Wolf & Cub aus Adelaide sorgten bereits kurz nach ihrer Gr�ndung im Jahr 2005 f�r heftigen Buzz down under.
Die Nachricht von den grandiosen Live Shows mit powervollem und tanzbarem Sound machte schnell die Runde, der australische Rolling Stone erkl�rte die Band bereits in fr�hen Tagen als "one ot watch" und Dazed & Confused befand Wolf & Cub rip a hole in the rock scene.
Nach einer ausgiebigen Tour mit den Landsm�nnern von Wolfmother im Februar 2007 erscheint nun Wolf & Cubs dynamischer und charaktervoller Erstling "Vessels" via 4AD/Beggars Group.
Auf dem Album konzentriert sich eine F�lle von Ideen zu einem gehaltvollen und fokussierten Ganzen, teilweise dank der Hilfe von Tony Doogan (Mogwai, Super Furry Animals) der die finalen Mixes der Tracks lieferte. �Vessels� ist ein Album, in dem muskul�se Punk-Basslinien und verzerrte Prog-Psych Gitarren ineinander greifen, w�hrend die Percussions gewandt zwischen stampfender Heftigkeit und hypnotischem Detail wechseln. Ein Album voll kraftvoller �berzeugung und berauschender, �berw�ltigender Musik. Kein Wunder also dass auch der NME die Band bereits als the hottest new thing on the planet abfeierte.
www.wolfandcub.com || www.myspace.com/wolfandcubaustralia
Als Hip Hop Produzent ist RJD2 in der Musikwelt l�ngst kein Neuling mehr.
Seit der Ver�ffentlichung seiner "Dead Ringer" LP (2202) und des Albums "Since We Last Spoke" (2004) genie�t er Kultstatus.
Mit seinem dritten Album "The Third Hand" h�ngt RJD2 die fetten Beats aber an den den Nagel und begibt sich in Songwriter-Gefilde. Er spielte, arrangierte und produzierte das gesamte Album selbst, mixte analoge Synthesizer, elektrische Pianos und Live-Instrumente. Dank komplexen Arrangements und intelligenter Produktion macht �The Third Hand� dem Genre alle Ehre. Ein schl�ssiges Pop Album das intensives Zuh�ren garantiert und vom Magazin Blond j�ngst zum Album des Monats erkoren wurde:
�Und verdammt, this boy can sing! (...) ein Popalbum wie aus dem Lehrbuch: satt, federf��ig und mit hohem Suchtfaktor�.
www.rjd2site.com || www.myspace.com/rjd2
Kristin Hersh - Learn To Sing Like A Star
Muss man noch erkl�ren, wer Kristin Hersh ist? - 20 Jahre und 15 Alben dauert ihre Karriere schon an.
Sie war gerade mal 14, als sie die Throwing Muses gr�ndete und traurige Achtziger-Alternakids mit Songs wie �Delicate Cutters� und �Soul Soldier� verzauberte. Sie schrie �Shut the fuck up� und �I don�t feel so sorry� als Frontfrau einer enorm laut rockenden Band namens 50 Foot Wave und hat zwischendrin immerhin schon 6 Soloalben produziert.
Zum 7ten darf behauptet werden: so energiegeladen, faszinierend und im besten Sinne kommerziell hat man Frau Hersh selten geh�rt.
�Learn to Sing Like a Star� wartet mit wundersch�nen Geigen auf, die Martin und Kim McCarrick beigesteuert haben. Throwing Muses� David Narcizo spielte Schlagzeug, w�hrend Kristin s�mtliche anderen Instrumente bediente.
So entstand ein gro�artiges Album randvoll mit Energie ("In Shock"), enth�llenden Balladen ("Nerve Endings"), kessen Upbeat Nummern ("Under The Gun") und vertr�umten Melodien ("Vertigo").
www.throwingmusic.com/
Lisa Gerrard - Best Of
Diese Retrospektive verdeutlicht unmissverst�ndlich, dass Lisa Gerrard eine einzigartige und faszinierende S�ngerin und Komponistin ist. Lisas musikalische Reise begann in den fr�hen 80er Jahren als sie mit dem Australier Brendan Perry Dead Can Dance gr�ndete.
�ber 9 Alben zwischen 1984 und 1995 wurde ihr musikalischer Stil zu einem eigenen, zeitlosen Genre mit Einfl�ssen aus World Music, mittelalterlichen Ges�ngen, barockem und keltischen Sounds und Elektronika.
Mitte der 90er Jahre wuchs Lisas musikalische Vision �ber das Schaffen der Band hinaus. Auf ihrem ersten Soloalbum �The Mirror Pool� begleitete sie das Victoria Philharmonic Orchestra. F�r das Genre sprengende �Duality� arbeitete sie mit Pieter Bourke zusammen, das majest�tische �Immortal Memory� komponierte sie gemeinsam mit Patrick Cassidy.
In den letzten Jahren wurde Lisa zur gefragten Soundtrack-Komponistin � nicht �berraschend, wenn man die filmische Qualit�t ihrer Musik bedenkt. Zu den Filmen, zu denen sie Musik beisteuerte, z�hlen u.a. "Gladiator", "Heat", "Mission Impossible 22. "Whale Rider", "Insider" und "Ali". "Gladiator" wurde mit dem Golden Globe ausgezeichnet, andere Arbeiten f�r Oscar und Grammy nominiert.
www.lisagerrard.com/
Various - Serious Times
�Serious Times� vereint den neuen Sound aus Kingston, Jamaica und zeigt den alten Zausel Reggae im Wandel.
Insbesondere gilt das f�r den Dancehall, dem eine Reihe von neuen Musikern einen frischen Anstrich verpasst haben. K�nstler wie Turbulence, Gyptian oder QQ stehen f�r die junge Garde, die den neuen Sound pr�gen.
Gemixt wurde die erste CD der Compilation vom erfahrenen Selector Max Glazer, seines Zeichen Mitglied der New Yorker Federation Sound, wodurch sie wie ein Nonstop-Mix aus einem traditionellen jamaikanischen Soundsystem kling. Auf der zweiten CD finden sich die originalen Single-Versionen wieder.
Zusammengestellt wurde �Serious Times� vom in Brooklyn lebenden, ehemaligen Fader Chefredakteur Knox Robinson. www.myspace.com/serioustimes